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Eines meiner beiden Hobbys ist das Gestalten von Webseiten. Hier kann ich mich krativ ausleben, denn vorallem die Möglichkeiten von CSS sind einfach berauschend. Da ich kein Grafiker bin, und mich Grafikprogrammen auch nur rudimentär auskenne, kann ich auf diese Weise dennoch recht ansprechende Internetseiten gestalten. Sicher, es geht garantiert noch besser, aber schließlich habe ich mir das ja auch selbst beigebracht. Mehr oder weniger "learning by doing".

Ich bin nun schon einige Male von "Profis", zumindest haben sie sich selbst dafür gehalten, gefragt worden, was für Programme benutze. Was auch immer daran so wichtig sein soll, hier die Antwort: Bei Windows Notepad und unter Linux den Text-Editor, der gerade drauf ist. Bisher habe ich noch nie Eclipse (IDE) oder ähnliches benötigt. Zugegeben, ich habe am Anfang mal Ulli Meybohms "phase 5"-Editor benutzt. Da sich aber ständig meine Computer und OS wechseln, war ich irgendwann zu faul immer neu zu installieren. Einen simplen Text-Editor fand ich aber bisher noch überall.

Eigentlich wollte ich etwas in der Richtung mal beruflich machen, allerdings kam es dann doch anders. Nach der Wehrpflich hieß es der Arbeitsmarkt sei total übersättigt und man würde auf Jahre keine Arbeit in der IT-Branche finden. Tja, hätte ich bloß nicht darauf gehört... In Zeiten von Android, iOS und FirefoxOS gibt es mehr als genug zu tun. Anwendungen und Spiele für derlei Betriebssysteme sind gefragter den je. Aber wer weiß, eventuell starte ich doch noch mal einen späten Versuch.

Mein aktuelles Projekt ist die Seite unser Familien-Genealogie (Ahnenforschung): www.peters-genealogy.de. Ich wollte schon immer eine Seite in "Buch-Optik" gestalten und hier hatte ich endlich die Möglichkeit dazu. Dank CSS3 enhält das gesamte Design der Seite genau zwei Bilder: Das Hamburg-Wappen und ein Fallback für die Seitenlinierung. Da die Genealogie offline lauffähig, sowie von meinem Vater erweiterbar sein muss, besteht alles aus HTML- und CSS-Dateien. (Abgesehen vom Passwortgenerator und der Emailschnittstelle.) Der Dokumentenschutz läuft über .htaccess, was zwar nicht die sicherste Möglichkeit ist, aber hier durchaus reicht. Zugegeben mit PHP und MySQL wäre es um einiges arbeitsfreundlicher, aber dann könnte man die Seiten nicht auf einem x-beliebigem Rechner am Ort eines Familientreffens anzeigen lassen. So benötigt man nur ein Browser, der möglichst nach 2009 veröffentlicht wurde.


Der Online-Shop meines Vaters: www.pits4you.de. Primär setze ich nur noch die Änderungen um, die sich Rakuten mal wieder ausdenkt. Leider ist man inzwischen extrem eingeschränkt in seinen Freiheiten und zusätzlich haben sie sich eine eigene Skriptsprache für ihre Templates ausgedacht. Früher hatte der Shop ein harmonisches Layout in Erdtönen, welches mit einem Patch ihrer Shop-Software plötzlich für die Tonne war. Die aktuelle Version ist nur noch ein Schatten ihrer Selbst. Damit die "Aktualisierungs-Garantie" nicht aufgehoben wird, habe ich den Profimodus lieber nicht aktiviert und konnte somit recht wenig modifizieren. Allerdings kann man selbst im Profimodus nur sehr wenig gestalten. Ich würde niemandem empfehlen einen Shop bei denen zu betreiben!


Eine meiner ersten Internetseiten, erschaffen 2002, ist www.startrek-association.de. Sie ist sogar noch aktiv. Geschrieben wurde sie für ein Play-By-Email-RPG im Star Trek-Universum, welches ich damals gründete und zum Teil auch heute noch gespielt wird. Allerdings schon seit Jahren nicht mehr unter meiner Obhut. Aufgebaut mit Frameset und alle Grafiken sind auch tatsächlich welche. Gepinselt mit dem guten alten Paint. Man sieht nicht nur dem Quelltext das Alter an, auch an der Skalierbarkeit mangelt es massiv. Ursprünglich öffnete die Seite in einem separaten Fenster bei 800x600px. Da viele Links inzwischen auf leere Seiten führen, vermute ich das Tobias bei einer Neugestaltung ist. Die Verwandschaft zu meiner derzeitigen Hompage ist offensichtlich. Irgendwie mag ich das Pad-Aussehen mit LCARS-Elementen.

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